Auf dieser Seite stellen wir Ihnen alle bisher veröffentlichten Broschüren vor,
die der Interessenkreis zu den verschiedenen Themen zusammengestellt hat.
Durch Anklicken des Titels erhalten Sie weitere Informationen.
Heft 1: Rundgang durch das alte Biberach
Bei unseren Dorfrundgängen anlässlich des Biberacher Kultursommers im Juli 1996 haben wir
eine unerwartet hohe Resonanz erfahren. Dies hat uns angespornt, die wenigen Zeugen der Vergangenheit,
die wir hier in Biberach besitzen, darzustellen. Verbunden mit einigen "Ausflügen in die Geschichte"
und "Geschichten über Biberach" will diese Broschüre das Interesse am alten Biberach wecken.
Heft 2: Biberach im Dreißigjährigen Krieg
Am 6. Mai 1622 fand in unmittelbarer Nähe unseres Dorfes
eine der blutigsten Schlachten des 30-jährigen Krieges statt.
Wir haben den Ablauf des Krieges - auf Biberach bezogen - aus verschiedenen Quellen zusammengetragen
und in dieser Broschüre dargestellt. Die Zeit des 30-jährigen Krieges war wohl eine der schlimmsten Zeiten,
die unser Dorf durchmachen musste. Mit dieser Broschüre wollen wir Ihnen diesen Teil unserer Dorfgeschichte -
die Zeit zwischen 1618 und 1650 - näherbringen.
Heft 3: Biberacher Brauchtum und Sagen
Wir leben in einer Zeit, in der "In- oder Out-Sein" sehr viel zählt. Was früher selbstverständlich war
und zum Jahreslauf gehörte, ist heute "out" und vielen nicht mehr bekannt. Neben den alten Bräuchen
wie zum Beispiel "Hochzichtraachä" oder "Leichtsaachä" haben wir die Spiele, die die Biberacher Kinder
früher spielten und auch die Geistergeschichten, die nachts bei der Vorsetz erzählt wurden, aufgeschrieben.
Wir möchten mit dieser Broschüre versuchen, das, was wir noch von der dörflichen Tradition Biberachs wissen,
zu dokumentieren und so für kommende Generationen zu erhalten.
Heft 4: Biberacher Vor- und Frühgeschichte
Das Neckartal mit seinen Seitentälern ist ein uraltes Siedlungsgebiet.
Auch in Biberach findet man Spuren dieser ersten Besiedlung. Mit dieser Broschüre möchten wir zeigen,
wer in welcher Zeit auf unserer Gemarkung siedelte. Unsere Informationen haben wir aus verschiedenen
geschichtlichen und archäologischen Büchern zusammengetragen und den Funden auf der Biberacher Gemarkung zugeordnet.
Heft 5: Biberacher Mundart
Mobilität und Flexibilität bestimmen unser modernes Leben. Noch bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts
waren Neuzuzüge von Mitmenschen, die nicht aus den umliegenden Gemeinden stammten,
in den bäuerlich geprägten Dörfern Ausnahmefälle. So konnte sich eine Mundart entwickeln,
die sich von Ortschaft zu Ortschaft - wenn auch vielleicht nur in Nuancen - unterschied.
Dies galt auch für Biberach ("Biwwerich"). Heute ist Biberach vor allem eine Wohnortgemeinde,
in der mehr "Zugezogene" als "Ureinwohner" leben. Dies führt dazu, dass die sprachlichen Besonderheiten
mehr und mehr verschwinden. Mit dieser Broschüre möchten wir versuchen unsere Mundart,
das "Biwwerichisch" so gut es schriftlich geht - zu dokumentieren. Dabei haben wir auch Worte gewählt,
die heute kaum noch in Gebrauch sind, aber vor 50 Jahren noch benutzt wurden.
Heft 6: Wasser auf Biberacher Markung
Das Wort "Biwwerich" stammt höchstwahrscheinlich aus dem altkeltischen und bedeutet soviel wie "wasserreiches Gebiet".
Biberach war durch die Jahrhunderte hindurch - bis ins 19. Jahrhundert - ein armes Dorf, das von seiner Obrigkeit
ausgebeutet wurde. Deshalb auch der Spottvers "In Biwwerich bleibt nix iwwerich".
Was es in Biberach aber immer reichlich gab und gibt, das ist Wasser.
Man findet auf der Biberacher Gemarkung kaum einen Hügel, an dessen Fuß keine Quelle entspringt
oder Brunnenstube eingerichtet wurde. In dieser Broschüre möchten wir über die Biberacher Bäche,
Brunnen, Quellen, Mühlen und Stauwehre informieren.
Heft 7: Weinbau in Biberach
In Biberach wird heutzutage nur ganz wenig Wein angebaut. Das war früher ganz anders.
Es gibt kaum ein Buch über den Weinbau in Württemberg, in dem unser Dorf nicht erwähnt wird.
Das hat seinen Grund: Bereits bei der ersten urkundlichen Erwähnung Biberachs werden Weinberge
auf unserer Gemarkung genannt. Dies ist eines der ersten schriftlichen Zeugnisse über den Weinbau
in Württemberg überhaupt. In Biberach wurde durch die Jahrhunderte hindurch Wein angebaut.
Im 18. Jahrhundert hätte man unser Dorf sogar als Weinbaugemeinde bezeichnen können.
Heute sieht man vom Weinbau in Biberach kaum noch etwas.
In dieser Broschüre möchten wir über die Geschichte des Weinbaus in Biberach, die geographische Lage
der "Wengert" und auch über die wenigen Zeugnisse, die es noch aus dieser Zeit gibt, informieren.
Heft 8: Biberach unter Wimpfener Herrschaft (1407-1650)
Heft 9: Des gait's heit nimmi
Heft 10: Grenzsteine auf der Biberacher Gemarkung
Mitglieder des Interessenkreises sind die Biberacher Gemarkungsgrenze abgegangen und haben
alle noch bestehenden Grenzsteine vermessen, fotografiert und in einer Karte eingetragen.
Neben den Grenzsteinen wurden auch die Steine, die Herrschaftsansprüche innerhalb der Gemarkung anzeigen,
dokumentiert. Wir haben die Ergebnisse der Dokumentation in dieser Broschüre zusammengefasst.
Heft 11: B'sundri Leit
Heft 12: Sou ebbes
Heft 13: Woann Schtoi schwätzä keendä
Heft 14: "... awwä loangä duud's"
Unsere Vorsetz im Januar 2006 stand unter dem Motto "... awwä loangä duud's".
Abgeleitet wurde das Motto vom Spruch: "In Biwwerich bleibt nix iwwerich",
mit dem die Bewohner der Nachbardörfer die Biberacher hänselten. Die Biberacher antworteten
darauf sehr selbstbewusst "Awwä loangä duud's" ("Aber es reicht aus").
In dieser Broschüre erfahren Sie, wie die Biberacher mit ihren Berufen und Nebentätigkeiten für ihr Auskommen sorgten.
Heft 15: Turnhallä unn's Drummrumm
Dies war das Motto unserer Vorsetz 2007. Im Mittelpunkt stand die alte Turnhalle an der Ziegeleistraße.
Diese Turnhalle hatte eine wechselhafte Geschichte. Als sie 1933 gebaut wurde, war noch nicht absehbar,
was sich in späteren Jahren in ihren Räumen alles abspielen würde.
Sie war nicht nur Heimstätte für die Turner, sondern wurde mehr und mehr zum kulturellen Mittelpunkt des Ortes ...
Heft 16: S'hot alläs gewwä - unn heit ...?
Dies war das Motto unserer Vorsetz 2008.
Im Mittelpunkt stand, wie die Biberacher sich in ihrem Ort in den 50-er Jahren vollkommen versorgen konnten.
Wir berichten über die Lebensmittelgeschäfte, die Wirtschaften, die Handwerksbetriebe und die medizinische Versorgung.
Im ersten Teil stellen wir Ihnen einige Biberacher Uznamen vor, die teilweise heute noch gebräuchlich sind.
Heft 17: Vun dä Ährämissärundä bis zu dä Zoanä
So lautete das Motto unserer Vorsetz 2009. In Biberacher Mundart erzählten wir von A bis Z vom
beschwerlichen Leben im Dorf, den Spielen der Kinder, von der Arbeit auf den Feldern, in Haus und Hof,
den verschiedenen Ernten und der Arbeit außerhalb des Dorfes.
Einige Texte sind in Mundart geschrieben, sind aber zum besseren Verständnis übersetzt worden.
Heft 18: Biberacher Flurnamen
"Vun dä Ährämissärundä bis zu dä Zoanä" lautete das Motto unserer Vorsetz 2009 (siehe Heft 17).
Im Mittelpunkt stand der Biberacher Dialekt, der den Besuchern im ABC näher gebracht wurde.
Unter dem Buchstaben "G" fand sich "Gwoann". Dieses Wort ist der Biberacher Ausdruck für "Flurstück".
Im Vortag wurden die Biberacher Flurnamen behandelt. Weihnachten 2009 wurde ein Fotobuch veröffentlicht,
in dem fast alle Biberacher "Gwoann" abgebildet sind. In dieser Broschüre finden Sie weitere Details
zu den einzelnen Flurstücken.
Heft 19: S'goanz Joahr
Das Leben in Biberach im Jahresverlauf stand im Mittelpunkt unserer Vorsetz 2010.
Wir berichteten über die täglichen Rituale im Haushalt, in der Landwirtschaft und bei Familienfesten.
Aber auch Sitten und Gebräuche von Neujahr bis Silvester kamen zur Sprache. Diese Vorträge wurden in
der vorliegenden Broschüre zusammengefasst.
Heft 20: Vum Oafoang oa
Unsere Vorsetz im Januar 2011 stand unter dem Motto "Vum Oafoang oa".
Wie in den Vorjahren haben wir auch dieses Mal unsere Dialoge und Vorträge aufgeschrieben.
In dieser Broschüre berichten wir Ihnen über die Siedlungsgeschichte unseres Ortes von der Steinzeit bis zur Gegenwart.
Dabei spannen wir einen weiten Bogen von der Frühgeschichte über die erste dörfliche Besiedlung, die Schaffung von
Infrastruktur bis hin zum Neubaugebiet Kehrhütte.
Heft 21: Drundä unn driewä
Heft 22: Häddä des a noch gwisst
Unter diesen Motto stand die Vorsetz 2013. Wir haben die Vorgeschichte der Eingemeindung zu Heilbronn aufgearbeitet
und erzählen von unserer Schule vom Dritten Reich bis heute. Besonders emotional war die Geschichte
des Spätheimkehrers Ernst Notdurft.
Heft 23: Mussich, Fußball unn noch meh ...
Dies war das Motto der Vorsetz 2014. Wir konnten für die Vorsetz die legendäre Biberacher Band "Butterfly" wieder aktivieren.
Neben ihrem Werdegang wurden auch die Aktivitäten und Geschichte(n) der Biberacher Vereine in den 60er und 70er vorgestellt.
Heft 24: Vunn alläm ebbes
Dies war das Motto der Vorsetz 2015. Auf vielfachen Wunsch haben wir dieses Jahr aus unseren früheren Vorträgen
die Arbeiten aus Haus und Hof neu aufgearbeitet. Sie lesen in diesem Heft etwas über die Küche,
die Vorratshaltung (das Dörren und Einmachen, sowie über Mais- und Holzvorrat), über Getreide und Mehl,
und natürlich über das Schlachten.
Heft 25: Nachtwächterführung vom 15.07.2016
Anlässlich der 1250-Jahr-Feier von Biberach hat der Interessenkreis Heimatgeschichte Biberach am 15. Juli 2016
eine Nachtwächterwanderung mit dem letzten Biberacher Nachtwächter Jakob Hess durch das "alte" Biberach -
so wie er es im Jahr 1786 noch kannte - durchgeführt.
Wir waren überwältigt vom riesigen Interesse der Biberacher und wollen Sie mit dieser Broschüre noch
einmal daran teilhaben lassen.
Heft 26: Biberacher Wirtschaften und die Schmalzgasse
In unserer Vorsetz 2017 hat Karl-Heinz Pfeil über unsere Wirtschaften in Biberach recherchiert
und über viele interessante Begebenheiten berichtet.
Elfriede Hohenstadt hat von Manfred Zahner erfahren, der in der "Schmalzgasse" (heute: Schillerberg) geboren ist,
dass dort das erste Biberacher "Gewerbegebiet" war. Lassen Sie sich überraschen, welche Berufe
und Handwerker es damals gab.
Heft 27: S'isch noch net z'loang her
Dies war das Motto unserer Vorsetz 2018.
Wir wollten mit Ihnen eine Reise in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts machen.
Unser Leben hat sich doch in diesen fast 50 Jahren sehr verändert.
Bei dieser Reise geht es unter anderem um die Themen Kommunikation, Kindheit, Urlaub,
Technik und die Landwirtschaft.
Heft 28: Gschwätz vunn selichsmol
Dies war das Motto unserer Vorsetz 2019.
Dialekte vermischen sich und gehen immmer mehr verloren. Wir möchten Ihnen mit diesem Heft
den Biwwericher Dialekt in Erinnerung halten. Im Anhang findet sich ein kleines Wörterbuch
mit Wörtern und Ausdrücken im Biwwericher Dialekt.
Heft 29: Wie des woll werd? - Die Zeit nach 1945
Dies war das Motto unserer Vorsetz 2020.
Dieses Jahr haben wir ein schwieriges und emotionales Thema aus der Nachkriegszeit in Erinnerung gebracht:
Die Zeit der Flüchtlingsströme und Integration in Biberach. In sehr persönlichen Erfahrungsberichten
lassen wir Sie an dieser Zeit teilhaben und erzählen über Fremdarbeiter, Vertriebene und amerikanische
Soldaten in unserem Dorf.
Heft 30: Unser Biwwerich
Dies war das Motto unserer Vorsetz 2024.
Nach drei Jahren der Pause durch die Corona-Pandemie haben wir in diesem Jahr unsere Vorsetz wieder aufgenommen.
Im Vorjahr 2023 haben uns leider zwei Gründungsmitglieder für immer verlassen. Wir haben ihnen hier einen
Nachruf gewidmet. Weiter erfahren Sie, wie sich in Biwwerich die Landwirtschaft und die Wasserversorgung
entwickelt hat, und welche Vielfalt es früher an Gewerbe im Ort gab.
Heft 31: Was sou alles gwesst isch!
Dies war das Motto unserer Vorsetz 2025.
Anlässig unseres 25. Jubiläums erzählen wir, wie alles angefangen hat
und wie es seinerzeit zur "Vorsetz" gekommen ist. Dabei spannen wir einen Bogen von der Gründung
des Interessenkreises im Jahr 1994, über die erste "Vorsetz" im Jahr 1999 und die vielen zusätzlichen
Veranstaltungen und Rundgänge bis hinein in die heutige Zeit.